Journalistische Arbeit

Meine journalistische Arbeit konzentriert sich auf drei Themenfelder:
Desinformation, Machtmissbrauch und gesellschaftliche Ungleichheit
In meinen Recherchen versuche ich, im Sinne des konstruktiven Journalismus, auch Perspektiven und Handlungsoptionen aufzuzeigen. 

 
Eine Übersicht meiner Arbeit finden Sie  weiter unten und auf Torial. 

Recherchen zu gesellschaftlicher Ungleichheit 

Ich recherchiere zu gesellschaftlicher Ungleichheit und deren Folgen.
  

Inklusion und Integration am Arbeitsmarkt 

2023 habe ich erfolgreich die Bundesagentur für Arbeit auf Auskunft verklagt und konnte durch die erstrittenen Auskünfte aufzeigen, wie die Bundesagentur Arbeitgeber, die keine Menschen mit Schwerbehinderung anstellen, schützt. Die Recherche habe in der ZEIT und bei Frag den Staat veröffentlicht. Im Brand Eins Magazin ist 2023 meine kritisch konstruktive Recherche über ein Ehepaar erschienen, das sich aus einer Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung heraus, zwei Vollzeitstellen auf dem regulären Arbeitsmarkt erkämpft hat. Für den Text habe ich den Peter-Binderer-Medienpreis 2023 und den Herbert-Pichler Inklusions Medienpreis 2024 gewonnen. Für fluter habe ich alleinerziehende Mütter mit Migrationsgeschichte begleitet, die sich auf den Arbeitsmarkt zurück kämpfen. Für CORRECTIV habe ich recherchiert, welche Rolle gesellschaftliche Ungleichheit bei der Bundestagswahl spielt und welche politischen Handlungsoptionen es gibt. Für Chrismon habe ich Langzeitarbeitslose begleitet, die die Hoffnung auf Arbeit nicht aufgeben.


Ableismus im Katastropenschutz
Für das ZDF-Investigativ Format „Die Spur” habe ich 2022 recherchiert, warum in Sinzig bei der Ahrflut trotz früher Warnungen 12 Menschen mit Behinderung gestorben sind. Für ein zugehöriges ZDF YouTube Format habe ich recherchiert, welche strukturellen Missstände weltweit Menschen mit Behinderungen bei Naturkatastrophen gefährden und warum sie unter den Todesopfern deutlich überrepräsentiert sind. 

 „Fake News“ und Verschwörungsmythen 

Ich recherchiere seit Jahren zu den Strukturen hinter Desinformationen im Netz und den Folgen für die von Fakes und falschen Narrativen diffamierten Minderheiten in Deutschland und international. 

 
Für fluter, das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, habe ich aufgeschrieben, warum Deepfakes gefährlich sind und, wie sie aufgedeckt werden können. Für den Podcast Noise habe ich recherchiert, wie eine Falschmeldung über 600 Babyleichen im Flutgebiet in Ahrweiler entstand. Für Spiegel Online habe ich über weltweite Erfolge und neue Ideen im Kampf gegen Desinformation berichtet. Für CORRECTIV habe ich beschrieben, warum das RKI die Flut an Desinformationen zur SARS-CoV-2 Pandemie lange nicht ernst genug genommen hat. Für den Bayerischen Rundfunk habe ich recherchiert, warum Inhalte der AfD den Landtagswahlkampf  auf YouTube dominieren und für CORRECTIV welche Rolle die fehlende Moderation auf YouTube bei der Verbreitung von Desinformation spielt. 

Für CORRECTIV habe ich eine Artikelserie zu den Narrativen von Desinformation in Deutschland mit besonderem Fokus auf antimuslimischen Rassismus konzipiert und veröffentlicht.

Investigative Recherchen zu Machtmissbrauch 

Ich recherchiere und berichte über Fälle von Machtmissbrauch. Dafür spreche ich zum Beispiel mit Betroffenen und werte Dokumente aus.
 
Eine Auswahl: Für CORRECTIV habe zum Fall eines Bottroper Apothekers recherchiert, der die Krebsmedikamente von tausenden Patienten über Jahre unterdosierte. Im Rahmen dieser Recherche habe ich zu Missständen in Zyto-Apotheken recherchiert und über den anschließenden Gerichtsprozess berichtet, oft als einzige Journalistin im Saal. 

Vorträge und Workshops

Meine Erfahrung als Journalistin gebe ich auch in Workshops, Seminaren und als Speakerin weiter. Hier finden Sie mehr Informationen.